Deutschland in der New York Times

Es kann nicht davon die Rede sein, dass dem außeramerikanischen Rest der Welt in der New York Times besonders gründliche Berichterstattung zuteil wird, und für Deutschland macht man dort keine Ausnahme. Der Erfurter Schulamoklauf im April 2002 war für die NYT big news, aber für Nachrangiges wie eine bundesdeutsche Kanzlerwahl musste man sich auf deren Website schon mal erst an absurden US-Sportnachrichten vorbeiscrollen.

Heute genoss Deutschland ein paar seltene Stunden des Ruhms auf der Online-Startseite. Nicht als Papst diesmal, aber als Küche. “Feines Essen schreitet voran in Deutschland” (“Fine Dining Takes Strides in Germany”). Es geht um zahlreicher werdende Sterneköche, die allgemeine Esskultur und eine Haute-cuisine-Version eines “traditional ham-and-egg sandwich called a strammer Max” (sic).

Immer gut zu wissen, was das Ausland gerade über einen denkt.

NYT 2008.03.06

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3 Antworten auf Deutschland in der New York Times

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  2. Ronin sagt:

    nun, sind die deutschen zeitungen besser, wenn sie über die usa berichten?

  3. Malte Dahlgrün sagt:

    Über “die deutschen Zeitungen” ist nichts impliziert.
    Aber immerhin berichten sie.