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	<title>dummyblog &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Das Blog des Dummy-Magazins</description>
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		<title>Spiegel enthüllt: Neuer Mann vor allem bei DUMMY</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine spannende Frage ist das, ob die Männer von heute zu weich sind, zu vollbärtig, zu häufig Strickjacke tragen, zu oft &#8220;lieber nicht&#8221; denken. Erst gab es dazu einen Essay in der Zeit, dann kam am Montag die Replik im &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/615/spiegel-enthullt-neuer-mann-vor-allem-bei-dummy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 425px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-4.png"><img class="size-full wp-image-616" title="Bild 4" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-4-e1326797366983.png" alt="" width="415" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Bild von einem Anti-Desperado: Autor Denk, DUMMY-Chef Fabian Dietrich (2mal)</p></div>
<p>Eine spannende Frage ist das, ob die Männer von heute zu weich sind, zu vollbärtig, zu häufig Strickjacke tragen, zu oft &#8220;lieber nicht&#8221; denken. Erst gab es dazu <a href="http://ninapauer.wordpress.com/2012/01/06/die-schmerzensmanner/">einen Essay in der Zeit</a>, dann kam am Montag die Replik im <em>Spiegel</em>. Dort ist der Tenor: Der neue Mann ist okay, bzw.: die Frauen, die jahrelang Verständnis statt machohaftes Bestürmen wollten, sind selber schuld an der neuen Weichheit und sollten sich doch freuen, dass ihnen niemand mehr mit Schweißgeruch ungelenke Küsse und machohafte Sprüche aufdrängt. Und was der <em>Spiegel</em> ebenfalls erstaunlicherweise offenlegt: Der neue Mann scheint sein natürliches Habitat in der DUMMY-Redaktion zu haben, denn auf den Bildern, die man zum Essay präsentiert, sind ausschließlich gute alte Bekannte: Gleich zweimal ist DUMMY-Chefredakteur Fabian Dietrich zu sehen – einmal mit stilsicher entbrandeter Rayban-Brille, einmal mit DUMMY-Autor Felix Denk, dem er in einer für den neuen soften Mann typisch fürsorglichen Art einen Kopfhörer überstülpt, um ihm Einblick in seinen musikalischen Gefühlshaushalt zu geben.</p>
<div id="attachment_617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 605px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-5.png"><img class="size-full wp-image-617" title="Bild 5" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-5.png" alt="" width="595" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Harmoniesucht, kaum verschleiert: Minke, Brüggemann, Röder</p></div>
<p>Bei den anderen Prototypen handelt es sich um William Minke, der gerade im DUMMY-Buch ein wunderschönes Foto von gestrigen Männern veröffentlichte, die einer Japanerin auf der Sexmesse in den Schritt stieren, und um die beiden Fotografen Julian Röder und Jörg Brüggemann, denen wir diverse einfühlsame Fotostrecken verdanken. Lesen Sie also im nächsten DUMMY (Geheimnisse): warum die Frauen in der Redaktion den neuen Mann lieben, wie sich der Chefredakteur auf der Metaebene zurechtfindet und woher Jörg Brüggemann seine Ringelpullover bezieht.</p>
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		<title>Und noch ein Veranstaltungshinweis</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/320745_10150363685440908_218062590907_9914169_1406654150_n1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-580" title="320745_10150363685440908_218062590907_9914169_1406654150_n" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/320745_10150363685440908_218062590907_9914169_1406654150_n1-480x330.jpg" alt="" width="480" height="330" /></a></p>
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		<title>Betr.: DUMMY-Freiheit, Walter Schönauer, Lead Awards</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 13:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Behindertenheft ist nun schon seit März draußen, aber irgendwie fiel es schwer, sich davon zu verabschieden. Es hat uns soviel Freude bereitet – allein schon durch die vielen positiven Reaktionen von behinderten Menschen. Nun ist aber das nächste Heft &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/530/betr-dummy-freiheit-walter-schonauer-lead-awards/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_531" class="wp-caption alignnone" style="width: 638px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/DUMMY31_cover.jpg"><img class="size-full wp-image-531" title="DUMMY31_cover" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/DUMMY31_cover.jpg" alt="Die Sonnenseite des pubertären amerikanischen Ultraliberalismus`" width="628" height="814" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sonnenseite des amerikanischen Ultraliberalismus</p></div>
<p>Das Behindertenheft ist nun schon seit März draußen, aber irgendwie fiel es schwer, sich davon zu verabschieden. Es hat uns soviel Freude bereitet – allein schon durch die vielen positiven Reaktionen von behinderten Menschen. Nun ist aber das nächste Heft fertig und liegt ab morgen am Kiosk (und bei den Abonnenten schon längst im Briefkasten). Es handelt von der Freiheit. Verglichen mit vielen anderen Staaten leben wir ja in einer freien, demokratischen Wohlstandsgesellschaft. Und dennoch würde niemand auf die Idee kommen, uns als freie Menschen zu bezeichnen. Im Gegenteil: Auch in einem freien Land leben wir unter vielfältigen Zwängen. Das fängt schon damit an, dass viele Menschen ihre Arbeit als Fron erleben und nichts mehr als das Wochenende herbeisehnen. Sie unterdrücken ihre wahren Wünsche, um den familiären Frieden nicht zu gefährden. Eltern kujonieren ihre Kinder, damit die möglichst rasch Karriere machen, Politiker tun vor allem kurzfristig das, was ihnen langfristig nutzt und nicht der Gesellschaft. Und wir alle sind abhängig vom weitgehend unregulierten Agieren der Manager großer Konzerne, die Umwelt- und Finanzkatastrophen auslösen, die die Menschen in ihrer Entfaltung beschneiden.</p>
<p>Aber etwas ist anders geworden: Die Bevormundung wird zunehmend weniger hingenommen. Viele Menschen gehen auf die Straße gegen politische Entscheidungen, sie organisieren im Internet den Boykott von verantwortungslosen Firmen und entlarven gefälschte Doktorarbeiten. Man sollte das Momentum, das von Bürgerprotesten und Revolutionen ausgeht, auch im Kleinen nutzen – und jeden Tag zu einem Befreiungsschlag ausholen: Wenn man sieht, wie erstrebenswert vielen der Zustand ständiger Erreichbarkeit per Telefon, Mail oder SMS zu sein scheint, dann möchte man zu einem handyfreien Tag aufrufen, an den sich ein Tag ohne Youtube oder Google anschließt.</p>
<p><span>Unser Artdirektor Walter Schönauer (der schon in den 80ern &#8220;Tempo&#8221; und danach Magazine wie &#8220;Arch+&#8221; und &#8220;Vanity Fair&#8221; gestaltet hat und mittlerweile etliche schöne Bücher wir Moritz von Uslars &#8220;Deutschboden&#8221;) hat uns das mit dem handyfreien Tag schon mal vorgemacht – so selten war er erreichbar. Das Resultat spricht für die These, dass in der Ruhe die Kraft liegt.</span></p>
<p><span>PS: Vor mittlerweile fast zwei Wochen sind wir in Hamburg beim Lead Award ausgezeichnet worden. Es gab Gold für die Fotos aus dem Amsterdamer Polizeiarchiv (erschienen in <a href="http://www.dummy-magazin.de/issues/27-Polizei">DUMMY-Polizei</a> (Nr.27), Bronze für die Hobo-Fotos von Mike Brodie (im <a href="http://www.dummy-magazin.de/issues/28-Jugend">DUMMY-Jugend</a> (Nr.28)) und drei weitere Auszeichnungen – u.a. für das Penisnasencover der Jugendausgabe. Vielen Dank!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>So lebendig wie kein anderer, und jetzt einfach tot: Punkmarc</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Fischer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe von Marc Fischers Tod auf der Straße erfahren. Am Dienstag – von einem Typ, der ein bisschen smalltalk machen wollte. Der erzählte, dass er gerade einen Büroraum sucht, wie er die Party am Samstag fand, auf der wir &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/526/so-lebendig-wie-kein-anderer-und-jetzt-einfach-tot-punkmarc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe von Marc Fischers Tod auf der Straße erfahren. Am Dienstag – von einem Typ, der ein bisschen smalltalk machen wollte. Der erzählte, dass er gerade einen Büroraum sucht, wie er die Party am Samstag fand, auf der wir beide waren, und dass er sich jetzt i-pad-Applications ausdenkt. Und dann fragte er, ob ich das schon gehört habe – von diesem Journalisten: Marc Fischer. Ich dachte kurz: Was kommt denn jetzt? Hat Marc Krebs? Und dann sagte der Typ einfach: Marc ist tot.<br />
Es war eine Anekdote unter vielen, und der Typ meinte es ja nicht böse, er kannte Marc auch nicht. Aber leider hat mich diese schnöde Art, von Marcs Tod zu erfahren, noch mehr erschüttert. Seitdem denke ich jedes Mal dasselbe: Marc ist tot. Echt? Ja. Warum? Warum nicht. Weil der Tod noch gar nicht zu Marc passte. Und so geht das Stunden weiter. Und wenn man mal ein paar Stunden nicht an Marcs Tod denkt, geht es wieder von vorn los. Als erzählte mir dieser Typ auf der Straße jeden Tag ganz beiläufig davon.<br />
Marc hat gar nicht so viel für uns geschrieben. Das ging auch gar nicht, weil ihn ja fast alle im Blatt haben wollten. Aber alles, was er für uns gemacht hat, kann ich nacherzählen. Es war getragen von einem selten genauen und liebevollen Blick auf die Menschen – gerade auf die, die andere keines Blickes würdigen. So ging er nicht ins Berghain rein, sondern in die Schlange davor, um die Angst der spanischen Touristen zu beschreiben, die Party ihres Lebens zu verpassen. Er interviewte keinen Prominenten, sondern eine 15-Jährige, die er halt kannte. Oder seinen Vater, den ehemaligen Polizisten. Man schlug ihm Themen vor, bei denen andere gefragt hätten, wer das denn lesen wolle. Und er sagte nur: Mach ich, digger. Und dann machte er. Und dann kam ein Text von dieser so rührend beständigen aol-Adresse namens „punkmarc“, bei dem man nach dem letzten Satz Tränen vor Rührung in den Augen hatte. Auch noch beim zehnten Mal lesen.</p>
<p>Und jetzt weiß ich es auch: Es ist so komisch, dass Marc tot ist, weil er immer viel lebendiger war als die meisten anderen: Gerade war er noch auf der Suche nach einem verloren gegangenen Touristen, da war er schon wieder selber weg – turnte mit den Yes Men durch New York oder mit seinen Torpedo-Boyz auf einer Kreuzberger Bühne herum. Man lud ihn auf eine Party ein, aber er weilte (wie er schrieb) „leider (zum Glück) in Asien“. Er machte selber eine Party und schrieb jedem seinen eigenen, persönlichen Dresscode vor. Soviel Mühe hat er sich mit den Menschen gegeben.<br />
Zuletzt hat er für uns <a href="http://www.fluter.de/heftpdf/issue98/artikel9283/pdf_article9283.pdf">ein Stück über einen richtigen Rechthaber</a> (im fluter zum Thema „Recht“) geschrieben. Den Vater einer ehemaligen Freundin, der ihn als Teenager ständig mit Gesinnungsfragen nervte und sein Verliebtsein erschwerte. Selbst den hat er irgendwann mögen gelernt. Man liest diesen typischen Marc-Text, der so voller Humor, Versöhnlichkeit, scharfer Beobachtung und ohne Zynismus ist. Und dann denkt man wieder von vorn: Der tot?<br />
Marc hat auch mal einen Freund beschrieben, der einfach zu schnell und irgendwann weg war. Wie jetzt Marc. Marc, der auch sehr schnell war. Mal hier und mal da. Vielleicht passt es ja auch.</p>
<p>Oliver Gehrs</p>
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		<title>Das Dummy-Syndrom</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Als hätten wir es gewusst: Das neue DUMMY-Magazin erschien am Weltdownsyndromtag, wie der Blog der Initiative &#8220;46plus Down-Syndrom-Stuttgart e.V.&#8221; vermerkt. Auf dessen Website kann man auch Bilder aus dem neuen &#8220;Eltern family&#8221; sehen. Die Zeitschrift hat unser Covermädchen Tamara zu &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/520/das-dummy-syndrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-16.png"><img src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-16.png" alt="" title="Bild 1" width="404" height="179" class="alignnone size-full wp-image-521" /></a><br />
Als hätten wir es gewusst: Das neue DUMMY-Magazin erschien am Weltdownsyndromtag, wie der Blog der Initiative <a href="http://www.46plus.de/blog/">&#8220;46plus Down-Syndrom-Stuttgart e.V.&#8221;</a> vermerkt. Auf dessen Website kann man auch Bilder aus dem neuen &#8220;Eltern family&#8221; sehen. Die Zeitschrift hat unser Covermädchen Tamara zu einem shooting in Paris begleitet. Bleibt nur zu hoffen, dass Heidi Klum nichts merkt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mongos und Spastis &#8230; (ab Montag gibt`s das neue DUMMY)</title>
		<link>http://blog.dummy-magazin.de/514/mongos-und-spastis-ab-montag-gibts-das-neue-dummy/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 12:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattmachen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;davon gab es damals jede Menge auf dem Schulhof. Denn jeder, der einen nervte, wurde kurzerhand so tituliert. Natürlich war das überhaupt nicht bös´ gemeint oder gar diskriminierend – so, wie ja auch die Schüler von heute auf keinen Fall homophob &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/514/mongos-und-spastis-ab-montag-gibts-das-neue-dummy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 16px; line-height: 24px;"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/DUMMY_30_Cover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-515" title="DUMMY_30_Cover" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/DUMMY_30_Cover.jpg" alt="" width="457" height="591" /></a></span></span></div>
<div><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/DUMMY_30_Cover.jpg"></a>&#8230;davon gab es damals jede Menge auf dem Schulhof. Denn jeder, der einen nervte, wurde kurzerhand so tituliert. Natürlich war das überhaupt nicht bös´ gemeint oder gar diskriminierend – so, wie ja auch die Schüler von heute auf keinen Fall homophob sind, die das Wort schwul als Allzweckbegriff für alles Schlechte benutzen. Was an dieser salomonischen Sichtweise stimmt, ist sicherlich, dass es den meisten Menschen egal ist, welche Minderheit sie gerade als Schimpfwort im Munde führen. Was bleibt, ist der empathielose Umgang mit Menschen, die anders sind.</div>
<div><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 16px; line-height: 24px;">Bei kaum einem anderen Thema herrscht eine so große emotionale Indifferenz wie im Umgang mit Behinderten: Wohin soll man schauen, was darf man sagen, wann soll man helfen? Das liegt auch daran, dass wir kaum noch mit behinderten Menschen in Berührung kommen. Man hat sie nämlich größtenteils abgeschoben – in eine am Stadtrand liegende Versorgungswelt voller automatischer Schiebetüren, Fahrdienste, Ergotherapie-Pools und vor allem: anderer Behinderter. Viel Geld ist seit den sechziger Jahren in dieses Paralleluniversum gesteckt worden – man würde sich wünschen, ein bisschen was davon wäre auch in die Bemühungen geflossen, behinderte Menschen nicht nur unter sich zu lassen, sondern sie zu integrieren. Stattdessen ist die Anzahl von Integrationsschulen immer noch beschämend klein, die von Politikern angeblich angestrebte »Inklusion« eine Chimäre. Dabei lautet die Frage ja nicht nur, ob Behinderte ein Recht auf ein Leben mit Nichtbehinderten haben, sondern ob wir vermeintlich Gesunden nicht umgekehrt auch ein Recht auf den Umgang mit behinderten Menschen haben.Auch die Behindertenverbände haben nicht viel dazu beigetragen, dass das Verhältnis zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen normaler wird – durch das Aufstellen mannigfacher Denkverbote und immer neuer Regeln, was man sagen und tun darf. Schon wenn man von Behinderten spricht, erntet man hochgezogene Augenbrauen – man muss »behinderte Menschen« sagen. In solchen Haarspaltereien erschöpft sich ein Diskurs, bevor er richtig begonnen hat. Aber wer mag schon darüber streiten, ob man Blindheit nicht auch als »visuelle Herausforderung« schönreden kann. Als wir vor Jahren einen Workshop im wendländischen Trebel besuchten, bei dem Behinderte mit Prostituierten schliefen und darüber ganz ohne Sozialkitsch berichteten, gab es einen Aufschrei von den selbsternannten Berufsbehinderten, die dieses Thema mit oligopolistischer Hybris behandeln.</p>
<p>Wir haben mit der neuen DUMMY-Ausgabe versucht, das zu tun, was viel zu selten passiert: mit den Behinderten zu sprechen, sie zu fragen, sie anzuschauen, und uns dabei auf den gesunden Menschenverstand und unsere Empathie zu verlassen, die zusammen vielleicht einen besseren Weg weisen als die Leitplanken der politischen Korrektheit. Dieser Weg hat uns zu einem Mann geführt, der in einen See sprang und querschnittsgelähmt wieder rauskam. Wir haben ein richtiges Ekel besucht, das seinen Rollstuhl dazu benutzt, noch ekliger zu sein. Wir sind in eine Behindertendisco gegangen und haben uns besser amüsiert als in den Szeneläden von Berlin. Vielleicht kann man es so sagen: Wir haben versucht, dass sich die Leser durch die neue Ausgabe als publizistisch herausgefordert ansehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></span></span></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich glaube, es hat gehackt: Zur Rückkehr unseres Blogs</title>
		<link>http://blog.dummy-magazin.de/507/ich-glaube-es-hat-gehackt-zur-ruckkehr-unseres-blogs/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich glaube, es hackt. So hatte Judith Holofernes reagiert, als sie von der Werbeagentur Jung von Matt gefragt wurde, ob sie Lust hätte, für die Bild-Zeitung Werbung zu machen – wie Till Schweiger oder Alice Schwarzer. Für ihre klare Absage &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/507/ich-glaube-es-hat-gehackt-zur-ruckkehr-unseres-blogs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_508" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Das-Schaf-und-der-Schlächter.jpg"><img class="size-medium wp-image-508" title="Don´t be so sheep: Unlängst in der DUMMY-Redaktion" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Das-Schaf-und-der-Schlächter-e1300182452470-480x358.jpg" alt="Don´t be so sheep: Unlängst in der DUMMY-Redaktion" width="480" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">In der DUMMY-Redaktion </p></div>
<p>Ich glaube, es hackt. So hatte Judith Holofernes reagiert, als sie von der Werbeagentur Jung von Matt gefragt wurde, ob sie Lust hätte, für die Bild-Zeitung Werbung zu machen – wie Till Schweiger oder Alice Schwarzer. Für ihre klare Absage wurde Holofernes von der Süddeutschen Zeitung (genauer: von der jungkonservativen Schreibkraft Marc-Felix Serrao)  kritisiert. Es sind halt interessante Zeiten.</p>
<p>Auch bei uns hat es gehackt, bzw. jemand hat vor einigen Wochen kurzerhand dieses Blog lahmgelegt. Und wir Internetanalphabeten wussten gar nicht, wie man diesen Angriff zu bewerten hatte. War das möglicherweise eine große Ehre? Fand da jemand unsere Texte so subversiv, dass er sie einfach mal unbrauchbar gemacht hat? Oder geschieht das Hacken heutzutage eher so im Vorbeisurfen? Wir stecken ja nicht so drin – und waren erstaunt und erfreut, als sich unsere Artikel irgendwo in den Weiten des Netzes wiederfanden. Es kann also von neuem losgehen.</p>
<p>In der Abwesenheit unseres Blogs ist ja so einiges passiert, und angesichts der Lage in Japan wünscht man sich ja fast schon die Zeiten zurück, als K.T. zu Guttenberg die Schlagzeilen beherrschte. Hier sei auch nur noch kurz an die moralische Verwirrung von »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo erinnert, der sich wenige Tage vor Guttenbergs Abgang gegen dessen Rücktritt ausgesprochen hatte.</p>
<p>Und nun also wieder die Atomkraft, gegen die plötzlich alle sind – selbst die, die vor anderthalb Jahren noch brav CDU und FDP gewählt haben, obwohl man ja wissen konnte, dass diese Parteien gegen alle Sicherheitsbedenken und für alle Lobbyisten auf die alten Meiler setzen. Erdbeben von dem Ausmaß wie in Japan gibt es hier zwar nicht, aber bunkerbrechende Waffen, um die Knusperhüllen von Krümmel und Brokdorf zu durchbrechen, schon. Die Kraftwerke Biblis A, Brunsbüttel und Philippsburg 1 sind sogar nur für den Absturz eines Sportflugzeugs ausgelegt. Schade, dass es so viele Menshen immer erst kapieren, wenn es ein riesiges Unglück gibt.</p>
<p>Wir haben die Zeit während des erzwungenen Blog-Moratoriums genutzt und uns um das nächste DUMMY-Heft zum Thema »Behinderte« gekümmert, das nächsten Montag an die Kioske kommt. Außerdem haben wir Rosenmontag gefeiert und das Atom-DUMMY neu aufgelegt, das man <a href="http://www.dummy-magazin.de/issues/24-Atom">hier bestellen</a> kann.</p>
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		<title>Das neue DUMMY ist da: Schiss, Bammel, Muffensausen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 08:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>
		<category><![CDATA[Tilidin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder wie auch immer man es nennen mag, ist ein ziemlich bestimmendes Gefühl in unserer Gesellschaft. Die Menschen haben zunehmend Angst vor Überfremdung – selbst wenn die Zahl der Einwanderer und Asylanten stetig sinkt. Es gibt Eltern, die haben &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/441/schiss-bammel-muffensausen-das-neue-dummy-ist-da/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_447" class="wp-caption alignnone" style="width: 373px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-31.png"><img class="size-medium wp-image-447" title="Bild 3" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-31-363x480.png" alt="DUMMY Angst: Alle Buchstaben aus »Bild«" width="363" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">DUMMY Angst: Alle Buchstaben aus »Bild«</p></div>
<p>&#8230; oder wie auch immer man es nennen mag, ist ein ziemlich bestimmendes Gefühl in unserer Gesellschaft. Die Menschen haben zunehmend Angst vor Überfremdung – selbst wenn die Zahl der Einwanderer und Asylanten stetig sinkt. Es gibt Eltern, die haben Angst, dass sie die Karriere ihrer Kinder versauen, wenn sie die falsche Kita auswählen. Die »Bild«-Zeitung will uns Angst machen vor der Schweinegrippe, die dann doch glimpflich verläuft – oder vor Kinderschändern, die öfter in den Schlagzeilen vorkommen als im echten Leben. Der Alarmismus zwecks Auflagensteigerung ist in den Medien der Normalzustand.<br />
Die Politik bedient sich derweil der Angst der Bürger, wenn es gilt, die Gesetze zu verschärfen. Geht es um die Einschränkung der Bürgerrechte, um Telefonüberwachung und Vorratsdatenspeicherung, ist man schnell mit neuen Erkenntnissen über die weltweite Bedrohung durch Terroristen zur Hand. »Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am  Ende beides verlieren«, hat Benjamin Franklin gesagt – die Bundesregierung aber hält es lieber paradox: Sie gibt die Sicherheit auf und erlangt nicht mal die Freiheit. Oder wie lässt es sich erklären, dass ihr die berechtigten Sorgen der Bürger vor strahlendem Atommüll und vor von Attentätern gesprengten Meilern egal sind und sie stattdessen die Laufzeiten der AKWs verlängert?<br />
Man könnte es angesichts der Politik in diesem Land mit der Angst bekommen, aber davon wollten wir uns beim Machen dieses Hefts nicht leiten lassen. Stattdessen haben wir versucht, ohne Vorbehalte an das Thema ranzugehen – und selbst dem Verfolgungswahn einer alten Dame gute Seiten abzugewinnen. Wir haben uns außerdem auf Haiti erschrecken lassen, die angeblich Mut machende Droge Tilidin verkostet und Gudio Mingels die wahnsinnige Geschichte über den Ami Gary Faulkner erzählen lassen, der todesmutig nach Osama Bin Laden sucht, oder nach »Binny-Boy«, wie er ihn nennt.<br />
Recht mutig ist auch das Layout ausgefallen, das ja jedes Mal ein anderes ist, um nicht in formale Monotonie zu verfallen und dem gesellschaftlichen Zustand auch durch Format oder Haptik Rechnung zu tragen. Die neue Nummer ist kleiner, dicker und hat eine Klammerheftung. Insgesamt wirkt das Heft schmökeriger, der Textanteil ist diesmal höher. Wir dachten uns, dass so ein geschichtenlastiger Knubbel in den Weihnachtstagen vielleicht am besten kommt – wenn man sich zurückziehen kann, um sich darin zu vertiefen. Die Buchstaben für den Drohbrief auf dem Cover haben wir sämtlich aus der »Bild«-Zeitung ausgeschnitten, die im Verbreiten von Angst und Schrecken ja immer noch unerreicht ist.</p>
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		<title>DUMMY auf Atomtour</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hätte denn gedacht, dass das Thema noch einmal so eine Konjunktur erfährt. Wir jedenfalls nicht, und dennoch war uns das Atom-Heft aus dem vergangenen Herbst ein Herzensanliegen. Und die derzeitige Diskussion um die Brennelementesteuer und die Laufzeitverlängerung gibt uns &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/386/dummy-auf-atomtour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_389" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-15.png"><img src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Bild-15-150x150.png" alt="" title="Bild 1" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-389" /></a><p class="wp-caption-text">DUMMY-Herausgeber unterwegs mit dem Redaktionstrecker</p></div>Wer hätte denn gedacht, dass das Thema noch einmal so eine Konjunktur erfährt. Wir jedenfalls nicht, und dennoch war uns das <a href="http://www.dummy-magazin.de/issues/24-Atom">Atom-Heft</a> aus dem vergangenen Herbst ein Herzensanliegen. Und die derzeitige Diskussion um die Brennelementesteuer und die Laufzeitverlängerung gibt uns ja auch nachträglich Recht. Mittlerweile hat der Berliner Werbefilmer Ralf Schmerberg für den regenerativen Energieiversorger »Entega« in Stuttgart das »Café Endlager« gemacht und in einer dazugehörigen Publikation auch den DUMMY-Text von Stefan Krücken über den Uran-Kurort Bad Schlema nachgedruckt.<br />
Lesen kann man den auch im bestellbaren Atomheft, nebst vielen anderen explosiven Stücken wie etwa der Schautafel über die Vernetzung von Politik und Stromwirtschaft. Falls man noch Fragen hat, warum sich denn einige Politiker so dermaßen ins Zeug legen für eine uralte und anfällige Technologie.<br />
Da das Atom-DUMMY also richtig gut in die Landschaft passt, sind wir auch noch mal mit dem Trecker durch die Lande gezogen, um es unter die Leute zu bringen. Passenderweise auf einer Strecke die Elbe entlang, wo ja mit Krümmel, Brunsbüttel und Brokdorf gleich drei umstrittene Meiler stehen. Selbst unser DUMMY-Trecker ist weniger störanfällig als diese AKWs.</p>
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		<title>Bitte mal rechts ran: Polizei prüft DUMMY</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 19:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattmachen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ja schon höchste Zeit, dass wir das Polizei-DUMMY persönlich in der für uns zuständigen Wache vorbeibringen – und so fassten sich Artdirektor Sebastian Irrgang, Bildchef Felix Brüggemann und Herausgeber Oliver Gehrs ein Herz und marschierten zur Direktion 3, &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/369/bitte-mal-rechts-ran-polizei-pruft-dummy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_370" class="wp-caption alignleft" style="width: 329px"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/MG_1718.jpg"><img src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/MG_1718-319x480.jpg" alt="" title="_MG_1718" width="319" height="480" class="size-medium wp-image-370" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Irrgang (rechts) und Oliver Gehrs vor der Wache</p></div>Es war ja schon höchste Zeit, dass wir das Polizei-DUMMY persönlich in der für uns zuständigen Wache vorbeibringen – und so fassten sich Artdirektor Sebastian Irrgang, Bildchef Felix Brüggemann und Herausgeber Oliver Gehrs ein Herz und marschierten zur Direktion 3, Abschnitt 31, in der Brunnenstraße in Mitte, um den dort wachhabenden Beamten drei Exemplare auf den Tisch zu legen.<br />
»Wir sind doch jetzt blau« kam flugs die erste kritische Bemerkung beim Blick auf das grüne Cover. Und auch das flüchtige Blättern im Heft hatte hochgezogene Augenbrauen bei den diversen Wachtmeistern vor Ort zur Folge. Kein Wunder – treffsicher hatten sie die Seiten mit den Ressort-Überschriften »Bullen« und »Ihr Schweine« aufgeschlagen.<br />
Erstmals hellte sich die Stimmung beim Blick auf die Mercedes-Anzeige auf der Rückseite auf – so schöne Polizeiautos hätten sie in Berlin schließlich auch gern. Doch die Landeskasse erlaubt nur Opel Corsa und VW Touran.<br />
Dann aber wurde das Treffen zwischen Ordnungsmacht und dem unabhängigen publizistischen Komplex doch noch versöhnlich. Allein schon der Umstand, dass sich mal jemand um die Polizei gekümmert, sorgte für ein gewisses Zutrauen. Für weitere Stellungnahmen erbaten sich die Polizisten aber ein wenig Zeit für die Lektüre. Geschenkt.<br />
Ein gemeinsames Foto war leider noch nicht drin, zu misstrauisch ist die Polizei gegenüber den Medien. Die Beamten vor Ort hätten wohl gewollt, wurden aber nach einem Anruf bei einem Vorgesetzten, den sie auf der Direktion 3 nur »den Alten« nannten, beschieden, dass ein Foto mit der DUMMY-Redaktion nur nach Rücksprache mit der Pressestelle möglich sei. Schade eigentlich.<br />
(Foto: DUMMY/Felix Brüggemann)</p>
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		<title>Mit dem Cop durch die Wand: Das neue DUMMY ist da</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 06:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir mit diesem Heft anfingen, waren wir echt genervt von der Polizei. Von der rotzigen Art, in der einem bierbäuchige Beamte ihre Gardinenpredigten halten, wenn man mal wieder falsch herum auf dem Radweg gefahren ist. Ihrem sozialen Dünkel, wenn &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/356/mit-dem-cop-durch-die-wand-das-neue-dummy-ist-da/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dummy-magazin.de/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-361" title="Bild 2" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/Dummy_27_COVER_web_kl.jpg" alt="" width="112" height="145" /></a>Als wir mit diesem Heft anfingen, waren wir echt genervt von der Polizei. Von der rotzigen Art, in der einem bierbäuchige Beamte ihre Gardinenpredigten halten, wenn man mal wieder falsch herum auf dem Radweg gefahren ist. Ihrem sozialen Dünkel, wenn sie auf Menschen treffen, die Abitur haben, Frauen oder Ausländer sind. Ihrer Mackerhaftigkeit, wenn sie in ihrem Ninja-Turtle-Outfit auf Demos herumstehen und befugt ins Ungefähre schauen. Das fehlende Augenmaß, wenn sie Partys auflösen, weil sich ein Nachbar beschwert hat &#8230;<br />
Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigten und je mehr wir mit Polizisten gesprochen haben, desto mehr verrauchte unsere Rachlust. Nicht, weil es diese spießigen, naseweisen, ignoranten Polypen nicht gäbe – aber weil es eben auch die anderen gibt. Die, die für einen Hungerlohn einen Gutteil der Sozialarbeit machen, ohne die die Gesellschaft an den Rändern implodieren würde.<br />
Nach 1945 konnten sich viele Polizisten vom alten Schlag in die neue Zeit hinüberretten. Doch die deutsche Polizei hat sich schnell gewandelt – immer als Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche. In den 60ern stand den Beamten noch eine relativ kleine Gruppe von Protestlern gegenüber, die man im Zusammenspiel mit der Springer-Presse recht einfach kriminalisieren konnte. In den 70ern und 80ern begegneten den Polizisten auf den großen Demos gegen die Atomkraft und für den Frieden bereits öfter die eigenen Nachbarn auf der anderen Seite. Der Protest gegen den Staat war in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dafür, dass auch die Polizei mit ein wenig Verspätung dorthin gelangte, hat u. a. die verstärkte Aufnahme von Frauen und Migranten in den Dienst gesorgt.<br />
Dieses Heft, das ab heute am Kiosk ist, soll helfen, »die Bullen« etwas differenzierter zu sehen. Dafür haben wir so manchen Kriminalkommissar vernommen, wir waren in L. A. mit auf Streife und sind gen Helgoland gefahren, um den Inselbeamten zu sprechen. Wir haben im Fotoarchiv von Amsterdam gewühlt und mal geschaut, wo man Polizisten mit wie viel Geld bestechen kann. Eins vorweg: In Deutschland klappt es nicht.</p>
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		<title>In jedem Kaff: DUMMY Provinz ist fast da!</title>
		<link>http://blog.dummy-magazin.de/282/in-jedem-kaff-dummy-provinz-ist-fast-da/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[In Großstädten gibt es ja die etwas unangenehme Art, auf die Menschen in der Provinz hinunter zuschauen und so zu tun, als würden die quasi in Ihrem beschaulichen Heimat ein Leben zweiter Klasse führen. Wobei ganze Kaskaden des Belächelns existieren: &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/282/in-jedem-kaff-dummy-provinz-ist-fast-da/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/dummy26_cover_preview.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-283" title="dummy26_cover_preview" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/dummy26_cover_preview-370x480.jpg" alt="" width="370" height="480" /></a>In Großstädten gibt es ja die etwas unangenehme Art, auf die Menschen in der Provinz hinunter zuschauen und so zu tun, als würden die quasi in Ihrem beschaulichen Heimat ein Leben zweiter Klasse führen. Wobei ganze Kaskaden des Belächelns existieren: München zeigt auf Ingolstadt, Berlin auf München, Menschen aus New York auf Berlin. Und es sind oft die Zugezogenen, die sich flugs als neues Distinktionsmerkmal eine ablehnende Haltung der Provinz gegenüber aneignen, sobald sie in eine Großstadt gezogen sind. Wobei Großstadt laut deutscher Verordnung ein Ort mit mehr als 100.000 Einwohnern ist. Das dient also kaum als Maßeinheit.</p>
<p>Aber nicht nur deshalb ist nichts provinzieller als das ständige Verweisen auf und das Benennen von Provinz. Es ist ganz im Gegenteil ein ziemlich verräterisches Zeichen für</p>
<p>provinzielles Denken, denn der wahre Kosmopolit kennt keine Provinz, spricht nicht von ihr, muss sich ihr gegenüber nicht abgrenzen, weil er darum weiß, wie tendenziös und fragil solche Zuschreibungen sind. Wer doch so argumentiert, dem sei hier von einem Bruder im Geiste berichtet: Herrlich wie Goebbels noch in den Zwanzigerjahren in seinen Tagebüchern von Berlin aus über das „provinzielle“ München schimpft, wo sich Hitler „mit Hinterwäldlern“ umgebe, wogegen er, Goebbels, der einzig fortschrittliche, weil urbane Nazi  sei &#8230; usw. usf.</p>
<p>Umgekehrt wäre doch womöglich die Frage danach ergiebig, wo Provinz eben NICHT ist, was also ihr Gegenteil sein könnte. Die Metropole? Der urbane Moloch als pumpende Herzkammer und Durchlauferhitzer globalisierter kultureller Strömungen? Und wie verhält sich dann ein Molöchlein wie das ach so weltläufige Berlin zu Shanghai, Los Angeles,</p>
<p>Dubai? Ist denn in einer dezentralen, zentrifugal sich beschleunigenden Welt nicht ALLES Provinz, also stets spürbar im Rückstand gegenüber einer Welt, die ja immer schon mindestens einen Schritt weiter ist? Gibt es überhaupt noch Provinz oder nur noch Peripherie?</p>
<p>Provinz ist also eher „im Kopf“, eine Hirnregion, also das Reservoir all meiner Prägungen,  die naturgemäß und zunächst immer topografisch oder kulturräumlich eingefärbt sind &#8230; eben auch dann, wenn ich von den Milieus in Berlin-Mitte oder Manhattan geprägt wurde.  Wenn ich aber auf der trügerischen Basis dieser Prägungen urteile, bin ich tatsächlich „engstirnig“ und „hinterwäldlerisch“. Und erst wenn ich sie überwinde, korrigiere oder überhaupt erst als solche erkenne, habe ich mich von der Provinz emanzipiert.</p>
<p>Deswegen ist das neue DUMMY (fertig, aber erst vom 15. März an am Kiosk oder im Briefkasten), weltoffen wie immer. Und welch anderes Covergirl könnte es bei diesem Thema geben als Heidi Klum, die mit der Kraft der Sauerkrautsuppe aus Bergisch Gladbach die internationalen Laufstege eroberte und ländlichen Anticharme versprüht. Außerdem dabei:</p>
<p>- Der Versuch, Deutsch zur Weltsprache zu machen</p>
<p>- Die Gesetze der Taliban</p>
<p>- Das ganze Leid, das man erfährt, wenn man drei Buchstaben auf dem Kennzeichen hat</p>
<p>- Cowboys, die in Harvard studieren</p>
<p>- Bauern, die an Schweineköpfen knabbern</p>
<p>und mit vielen anderen Geschichten und Fotos vom Land und aus der Stadt.</p>
<p>Und das Tollste: DUMMY Provinz gibt´s in jedem Kaff. (Zumindest im Abo)</p>
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		<title>Nun nimm doch noch was: DUMMY Mama ist da</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattmachen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist Zuhause, Mama, sang Johnny Cash 1959 in einem der wenigen deutschsprachigen, zugleich rührendsten Songs seines Werks und lieferte Mamas Antwort gleich vierfach mit: Auf der großen Straße / Hinter blauen Bergen / In den grünen Tälern / Bei &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/248/nun-nimm-doch-noch-was-dummy-mama-ist-da/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/dummy_cover2.jpg"><img class="size-medium wp-image-253" style="vertical-align: text-top;" title="DUMMYcoverML.indd" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/dummy_cover2-370x480.jpg" alt="" width="478" height="620" /></a></p>
<p>Wo ist Zuhause, Mama, sang Johnny Cash 1959 in einem der wenigen deutschsprachigen, zugleich rührendsten Songs seines Werks und lieferte Mamas Antwort gleich vierfach mit:<br />
Auf der großen Straße / Hinter blauen Bergen / In den grünen Tälern / Bei den hellen Sternen.<br />
Was uns der Künstler damit sagen will? Möglicherweise, dass Mama vor allem eine Aufgabe zukommt: den Sohn erst großzuziehen, um ihn irgendwann zu überzeugen, wie toll und aufregend es sei da draußen in der Welt, dass er endlich rausgehen solle, anstatt sich auf ewig an ihrem Busen zu wärmen, und sie nun bitte allein zu lassen, nach all den Jahren, mit ihren heimlichen Tränen. Cash selbst hatte zu seiner Mutter Carrie ein sehr enges Verhältnis. Sie gebar sieben Kinder und starb 87-jährig im Jahre 1991, drei Jahre später widmete Cash ihr eines seiner schönsten Alben, »My Mother’s Hymn Book«. Vermutlich glaubte er, wenn irgendjemand uns zeigen kann, wo und wie wir im Leben Halt finden können, dann unsere Mütter.<br />
Ein Heft über »Mama« ohne jedes Pathos zu beginnen, erscheint uns weder möglich noch erstrebenswert. Immerhin geht Mama uns alle emotional an, sie ist es in den meisten Fällen, die unsere ersten Lebensjahre dominiert, und oft weit darüber hinaus, ob wir das nun wollen oder nicht. Mamas Liebe zum Baby ist unbedingt, sie gebärt es, presst es sich aus dem Leib, gibt ihm Milch, sorgt sich am meisten, wenn es vom Stuhl fällt oder einen Schnupfen hat. Sie ist die, die ihr Baby durchbringt, um jeden Preis.<br />
Wie gesagt: in den meisten Fällen. Für die 25. DUMMY-Ausgabe haben wir vor allem nach Geschichten gesucht, die das herkömmliche Mütterbild erweitern, erschüttern oder konterkarieren. Die Kindheits- geschichte unserer Autorin Susanne Frömel zum Beispiel, die ihre Mutter erst kennenlernte, als sie fünf war. Die Gruselgeschichte von Elena Ceausescu, die sich für Rumäniens »Mutter der Nation« hielt und ihre Landsleute zugleich schamlos tyrannisieren ließ. Oder die Schicksalsgeschichte einer 24-Jährigen, die zusammen mit ihrer Mutter in der Uckermark anschaffen geht. Wir erzählen von einer Frau, die sich in das Leben eines Geschworenen einschleicht, um ihren wegen Mordes verurteilten Sohn freizubekommen. Von einem mexikanischen Austauschschüler, der eine deutsche Familie in den Wahnsinn trieb. Wir zeigen einen Mann, der die Kleider seiner Mutter trägt, und eine Mutter, die sich von ihrem Sohn beim Akt mit ihren Lovern ablichten lässt. Und wir suchen Antworten auf selten gestellte Fragen: Wie erotisch ist eigentlich Stillen? Warum müssen sich Frauen heute ver- mehrt Vorwürfe gefallen lassen, weil sie keine Kinder haben? Und wie kommt es, dass einem beim Stichwort »Motherfucker« so schnell Peter Sloterdijk einfällt?</p>
<p>Schließlich feiern wir mit dieser Ausgabe ein kleines Jubiläum. 25 DUMMYS, das ist nicht nichts, zumindest mehr, als wir uns zugetraut hätten, als wir vor sechs Jahren starteten, mit einer Idee und einem Girokonto, ohne Geldgeber, ohne Verlag. Aus diesem Anlass lassen wir alle bisherigen Hefte in einem Extrateil noch einmal Revue passieren, die besten Storys in Auszügen inklusive. Viel Spaß damit.</p>
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		<title>Warum wir bald ein DUMMY Polizei machen</title>
		<link>http://blog.dummy-magazin.de/246/warum-wir-bald-ein-dummy-polizei-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[DUMMY]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Horrorgeschichte aus Charlottenburg vom letzten Mittwochabend: Ein großer Mercedes aus Brandenburg fährt an der Joachimsthaler/Ecke Kantstraße auf einen Volvo auf, dessen Fahrer aussteigt und sich beschwert. Der Mercedesfahrer will aber nicht diskutieren, stattdessen greift er den anderen Mann an &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/246/warum-wir-bald-ein-dummy-polizei-machen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/bild-22.png'><img src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/bild-22.png" alt="" title="bild-22" width="339" height="479" class="alignleft size-medium wp-image-247" /></a>Eine Horrorgeschichte aus Charlottenburg vom letzten Mittwochabend: Ein großer Mercedes aus Brandenburg fährt an der Joachimsthaler/Ecke Kantstraße auf einen Volvo auf, dessen Fahrer aussteigt und sich beschwert. Der Mercedesfahrer will aber nicht diskutieren, stattdessen greift er den anderen Mann an und schubst ihn mit voller Wucht um. Der Mann fällt so unglücklich über den Bordstein, dass er sich sowohl das Schien- als auch das Wadenbeinbein bricht. Und zwar vierfach. Der Mercedesfahrer verlangt, dass der Mann aufsteht, doch dieser kann gar nicht aufstehen und ruft die Polizei. Das Erste, was der eintreffende Polizist macht: Er fordert den am Boden liegenden Mann auf, sein Auto wegzufahren, es stehe nämlich im Weg. Außerdem wolle er die Fahrzeugpapiere sehen. Als der Mann mit dem gebrochenen Bein sagt, er könne den Wagen nicht wegfahren, droht ihm der Polizist damit, das Auto abschleppen zu lassen.<br />
Mittlerweile ist auch ein Notarztwagen da. Die Besatzung fordert den Mann am Boden auf, sich nicht so anzustellen und aufzustehen, eine Prellung tue zwar ein bisschen weh, aber sonst sei doch nichts. Gut, dass der Mann am Boden den Anweisungen nicht folgt. Im Krankenhaus stellt sich heraus, wie schlimm die Fraktur ist: Wäre der Mann aufgetreten, wäre der Knochen durchgebrochen und hätte vorne aus dem Bein herausgeschaut. Nur vier Tage später ist der Mann bereits zweimal operiert worden, jeweils mehrere Stunden lang, aus seinem Bein schauen große Metallstäbe, er hat Angst vor Infektionen und davor, später zu humpeln. Er wird den Mercedesfahrer anzeigen, den Polizisten auch.<br />
War dieser Berliner Polizist ein Einzelfall? Ich würde sagen: nein.<br />
Eine andere Geschichte aus Prenzlauerberg, Wins/Ecke Jablonskistraße, im Herbst. Morgens um halb neun regnet es plötzlich Steine von einem Dach, richtig große Brocken klatschen auf die Straße. Unten im Haus ist ein Kinderladen, man kann froh sein, dass niemand zu Schaden kommt. Nur ein kleines Auto vor der Tür, ein schwarzer Twingo: Der Lack platzt ab, Kratzer entstehen. Die Frau, der der Wagen gehört, ruft die Polizei. Mittlerweile sind auch die Bauarbeiter da, die den Steinschlag bei Dacharbeiten ausgelöst haben. Das erste, was der eintreffende Polizist sagt, ist, dass der Wagen der Frau auf einem Behindertenparkplatz steht, was für den Zeitpunkt des Schadens aber nicht mal stimmt. Dann sagt der Polizist, dass es sich um einen Versicherungsfall handle. Er geht nicht aufs Dach, um zu schauen, was dort für Gefahren bestehen. Es interessiert ihn nicht, dass Steine auf die Köpfe von Passanten hätten fallen können. Ihn interessiert nur, warum ihn die Frau gerufen hat.<br />
Eine ähnliche Sache, die im Herbst in Schöneberg passierte, in der Goltzstraße: Aus einem Haus fliegt ein Pflasterstein in hohem Bogen auf ein Autodach. Der Autobesitzer ruft die Polizei, die den Vorfall aufnimmt. Als die Beamten gehen wollen, fragt der Mann, ob sie denn nicht mal im Hause nachfragen wollten, wer den Stein geworfen habe. Der Polizist dreht sich um und sagt, man wisse schon selbst, wie man zu ermitteln habe.<br />
Ja, so ist sie, die Berliner Polizei.<br />
(tip; 2009)</p>
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		<title>Kein Schmarrn: Lob der Einseitigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ja eine Bombe: Die Süddeutsche Zeitung, die sonst wenig gute Haare an DUMMY lässt, ja vielmehr schon die erste Ausgabe vor sechs Jahren beherzt in die Tonne trat („Das Heft hat kaum Emotionen, wenig Begeisterung, null Wut, keinen &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/240/kein-schmarrn-lob-der-einseitigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja eine Bombe: Die Süddeutsche Zeitung, die sonst wenig gute Haare an DUMMY lässt, ja vielmehr schon die erste Ausgabe vor sechs Jahren beherzt in die Tonne trat („Das Heft hat kaum Emotionen, wenig Begeisterung, null Wut, keinen Stolz, kaum Haltung.“<br />
Hajo Schumacher, SZ v. 25.10.2003) und im DUMMY Schwarze nur eine öde Provokation zu erblicken vermochte („Was Dummy dafür umso eindringlicher belegt: Dass die Vergötzung der Provokation per se zu einer Orientierungslosigkeit führen kann, die Mittel und Ziel nicht mehr unterscheidet.“ SZ v. 13.10.08)  – ja, diese Süddeutsche Zeitung ringt sich in ihrer heutigen Ausgabe zu einem veritablen Lob durch. <a href="http://www.sueddeutsche.de/c5L38B/3107255/Einseitig-aber-schoen-einseitig.html">„Einseitig, aber schön einseitig“</a> ist der Artikel auf der Medienseite überschrieben. Dass das DUMMY Atom schon vor der Bundestagswahl fertig war, wird staunend vermerkt – wo doch die Anti-AKW-Bewegung erst jetzt, nach der beschlossenen Laufzeitverlängerung, an Fahrt gewinne. Dass bereits vor der Wahl große Anti-Atom-Treks durch Deutschland zogen, die Medien permanent über die skandalösen Umstände im Endlager Asse berichteten und am 5. September 50.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor gegen längere Laufzeiten demonstrierten – an das alles wollen wir jetzt mal nicht erinnern, sondern uns in aller Stille über das Kollegenlob freuen. Kein Schmarrn.</p>
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		<title>Moratorium für dieses Blog aufgehoben</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 12:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
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		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[  Machen wir es uns einfach. Sagen wir, dass dieses Blog eine Art Gorleben ist. Dass es einem Moratorium unterlag, währenddessen hier nicht weiter gebuddelt werden durfte. Dass es eine Art Erkundungs-Blog war, in dem probeweise gebuddelt wurde. Sagen wir ferner, dass &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/221/moratorium-fur-dieses-blog-aufgehoben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Machen wir es uns einfach. Sagen wir, dass dieses Blog eine Art <a href="http://www.bfs.de/de/endlager/gorleben">Gorleben </a>ist. Dass es einem Moratorium unterlag, währenddessen hier nicht weiter gebuddelt werden durfte. Dass es eine Art Erkundungs-Blog war, in dem probeweise gebuddelt wurde. Sagen wir ferner, dass dieses Moratorium nun aufgehoben wird und ab heute die Arbeit weitergeht. Ja, es ist peinlich, dass hier solange nichts passiert ist. Und dennoch wollen wir es noch einmal mit einer Rückkehr versuchen. Es gibt einfach zuviel, über dass es sich in der Welt der Medien zu bloggen lohnt. Zur Zeit könnte man über den ziemlich peinlichen Spiegel schreiben – der in dieser Woche die positiven Leserbriefe zu der recht eitlen Krebserkrankungsgeschichte des Reporters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Leinemann">Jürgen Leinemann</a> nachreicht, die man noch in der vergangenen Woche mutigerweise nicht gedruckt hatte&#8230; (weil die negativen die Meinung in der Redaktion über Leinemanns Text wohl wesentlich besser widergaben)</p>
<p style="text-align: left;">Ja, es ist viel passiert, seit wir hier zum letzten mal die Zeit fanden, zu räsonieren. Gab es nicht sogar damals noch „Vanity Fair“, dessen Chefredakteur Ulf Poschardt nun wieder bei der Welt am Sonntag arbeitet? So wie Robin Alexander, der von der „taz“ über „Vanity Fair“ zu Springer einen erstaunlichen Weg ging und uns DUMMY-Machern in der „WamS“ unlängst ein seltsames Zitat in den Mund legte: „Wir machen richtig geile Modefotos von den Jungbauern auf den Treckern“ – was ja eher wie der Aufgalopp zu einer Pornofilmreihe aus dem Wendland klingt. Das sei also hiermit mal gegendargestellt.</p>
<p style="text-align: left;">Es stimmt aber, dass wir eine Modestrecke mit den Demonstranten gemacht und den stutzigen Polizisten vor Ort erzählt haben, dass die großen Mode-Label der Welt nun voll auf die Anti-Atomkraft-Bewegung setzen, weil die irgendwie frischer wären als die Junge Union in Reinickendorf. Die Fotos gibt es dann im nächsten DUMMY zum Thema Atom, das ab dem 22.9. am Kiosk und vorher schon bei den Abonnenten ist, und neben den feschen Jungbauern aus Gorleben viele Geschichten rund um diese bizarre Technologie bringt: Etwa darüber, wie Rentner in Bad Schlema Rheuma gaben Krebs tauschen oder wie im Endlager Asse die Decke herunterkommt.<br />
Das Magazinmachen hat wieder eine Menge Spaß gemacht, aber das Bloggen haben wir auch vermisst.</p>
<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/02gorleben_mode_021047_0007_unbearb_unbearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-222" style="vertical-align: text-bottom;" title="02gorleben_mode_021047_0007_unbearb_unbearb" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/02gorleben_mode_021047_0007_unbearb_unbearb-390x480.jpg" alt="" width="390" height="480" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"> </p>
<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/02gorleben_mode_021047_0007_unbearb_unbearb.jpg"></a><br clear="all" /></p>
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		<title>Wir fahren nach Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 12:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum haben wir in den letzten Monaten so wenig gebloggt? Ich weiss es nicht. Vielleicht lag es zumindest ein bisschen daran, dass uns die Produktion des neuen DUMMYs verschluckt hat. Es ging um Berlin &#8211; und das ist beileibe kein &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/220/wir-fahren-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum haben wir in den letzten Monaten so wenig gebloggt? Ich weiss es nicht. Vielleicht lag es zumindest ein bisschen daran, dass uns die Produktion des neuen DUMMYs verschluckt hat. Es ging um Berlin &#8211; und das ist beileibe kein einfaches Thema, weil man ja alles, was diese Stadt betrifft, in der wir nebenbei gesagt auch leben und arbeiten, schon gelesen und gesehen zu haben meint. Jetzt ist das Heft, die 22te Nummer, jedenfalls fertig und wir sind froh, es in den Händen zu halten. Gestaltet wurde diese Ausgabe wie immer von komplett neuen Art-Direktoren. Diesmal haben Markus Büsges und Björn Wolf das Heft in Form gebracht. Es ist eine sehr aufgeräumte und klare Ausgabe geworden, gespickt mit vielen liebevollen Infografiken. Alle Bilder wurden vom Maler Edward B. Gordon in Öl gemalt. Fotos konnten wir dieses Mal einfach nicht mehr sehen. Am letzten Wochenende haben wir dann spontan die Kamera mitlaufen lassen. Enstanden ist dabei ein Dokument der Aufregung und Erschöpfung, aber auch des Glücks während so einer Schlußproduktion.</p>
<p>P.S.:</p>
<p>An den Kiosk kommt Dummy-Berlin übrigens am 23.03.2009</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5WUIrvR0XjU&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/5WUIrvR0XjU&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Der Mann, der bei Dummy &#8230; war</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 13:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Dummy &#8220;Schwarze&#8221; Wellen schlägt, haben wir ja verstanden. Brisant berichtete, und auch die Bunte und das Feuilleton der SZ schrieben darüber. Im Internet kursieren zudem Gerüchte, es gäbe demnächst eine Demo mit Menschenkette vor dem Dummy-Büro. Aber es war &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/214/der-mann-der-bei-dummy-war/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/berlin_-_axel-springer-hochhaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-216" style="vertical-align: top;" title="berlin_-_axel-springer-hochhaus" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/berlin_-_axel-springer-hochhaus-320x480.jpg" alt="" width="208" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dass Dummy &#8220;Schwarze&#8221; Wellen schlägt, haben wir ja verstanden. Brisant berichtete, und auch die Bunte und das Feuilleton der SZ schrieben darüber. Im Internet kursieren zudem Gerüchte, es gäbe demnächst eine Demo mit Menschenkette vor dem Dummy-Büro. Aber es war doch ein ziemlicher Schock, als gestern das Sekretariat von <a href="http://www.guenter-wallraff.com">Günter Wallraff</a> <a href="http://www.guenter-wallraff.com"><cite></cite></a>anrief und eine Ausgabe von Dummy &#8220;Schwarze&#8221; für den Meister des Undercover-Journalismus bestellte. Hat Günter Wallraff Lunte gerochen? Wird er Dummy unterwandern und des Rassismus überführen? War er vielleicht schon hier? Herausgeber Oliver Gehrs ist auf eine Mittelmeerinsel geflüchtet. Bei den übrigen Mitarbeitern liegen die Nerven blank. Jeder beschuldigt jeden, in Wirklichkeit ein anderer zu sein.</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Wenn das kein Zeichen ist</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 18:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Just in der Woche, in der die Produktion von Dummy &#8220;Glück&#8221; so richtig anlief, bekam Herausgeber Oliver Gehrs eine vielversprechende Email.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Just in der Woche, in der die Produktion von Dummy &#8220;Glück&#8221; so richtig anlief, bekam Herausgeber Oliver Gehrs eine vielversprechende Email.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w67PE-SlKOM"></param> <embed src="http://www.youtube.com/v/w67PE-SlKOM" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Schon wieder Tom Kummer: Story in DUMMY gefälscht!</title>
		<link>http://blog.dummy-magazin.de/202/schon-wieder-tom-kummer-story-in-dummy-gefalscht/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 09:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Gehrs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tom Kummer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die „Neue Zürcher Zeitung“ widmete der Schweiz-Ausgabe von DUMMY neulich einen kleinen Artikel. „Das Gesellschaftsmagazin Dummy ist eine typische Berlin-Mitte-Marke: kreativ, chic und unabhängig, und es sieht gut aus“, hieß es da zunächst schmeichlerisch, aber dann weiter: „Schaut man genauer &#8230; <a href="http://blog.dummy-magazin.de/202/schon-wieder-tom-kummer-story-in-dummy-gefalscht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/kummer.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-203" title="kummer" src="http://blog.dummy-magazin.de/wp-content/uploads/kummer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die „Neue Zürcher Zeitung“ widmete der Schweiz-Ausgabe von DUMMY neulich einen kleinen Artikel. „Das Gesellschaftsmagazin Dummy ist eine typische Berlin-Mitte-Marke: kreativ, chic und unabhängig, und es sieht gut aus“, hieß es da zunächst schmeichlerisch, aber dann weiter: „Schaut man genauer hin, ist die Aufmachung besser als das Produkt, wie so oft beim Berlin-Mitte-Chic.“<br />
 <br />
Lobenswert fand die Autorin Sieglinde Geisel aber das bern-deutsche Editorial und die Geschichte über den Fälscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Kumme">Tom Kummer</a>. Immerhin, so die NZZ, erfahre man in DUMMY einige Neuigkeiten von dem Schweizer Borderline-Journalisten. Dass er nämlich „in einem Club in Hollywood anderen Promis Tischtennis beibringt.“</p>
<p>Soso. Tischtennis also, obwohl im Artikel in DUMMY ausnahmslos von <a href="http://deutscherpaddletennisverband.de/">Paddletennis</a> die Rede ist, das Kummer auch nicht in Hollywood sondern in Malibu betreibt. Damit hat es die NZZ geschafft, die einzigen Fakten, die in dem Artikel stecken, auch noch zu verdrehen. Dass Kummer in Malibu Paddletennis spielt, ist nämlich das einzig Wahre an der Geschichte, der Rest ist frei erfunden. So, jetzt ist es raus.</p>
<p>Nicht nur die NZZ ist darauf reingefallen, auch andere Rezensenten haben nicht gemerkt, dass Autor Oliver Geyer passend zum Thema einen echten Kummer abgeliefert und sein Treffen mit dem Fälscher komplett zusammenfantasiert hat. „California Dreaming“ eben – wie es schon in der Überschrift heißt.</p>
<p>Neben der Headline gab es noch andere Hinweise, dass das Thema dialektisch bearbeitet wurde. So griff Geyer auf das urtypischste aller Kummer-Stilmittel zurück – nämlich den exzessiven Einsatz von Promis. „Einmal hat Oliver Geyer Tom Kummer in Los Angeles besucht, dort schlaflose Nächte verbracht, Gwyneth Paltrow und Bruce Willis kennengelernt und Kummer beim, Popp, popp, popp,´ Tennisspielen beobachtet&#8221;, schrieb etwa Ronnie Grob anerkennend auf <a href="http://medienlese.com/2008/06/14/im-test-dummy/">Medienlese.com.</a> Soso. Gwyneth Paltrow und Bruce Willis also.</p>
<p>Kompliment an Geyer, der den Ton des Meisters perfekt getroffen hat. Offen bleibt, ob die nicht entdeckte Fälschung bedeutet, dass ein zweiter Kummer jederzeit wieder möglich ist. Hier auf jeden Fall für alle, die die Geschichte noch nicht gelesen haben, der poppige Anfang. Damit sich jeder ein Bild machen kann.</p>
<ol><em>&#8220;Popp, popp, popp, popp. Die gelben Bälle fliegen so schnell über das kleine Paddletennis-Feld, dass sie die ballistische Bahn von Gewehrkugeln beschreiben. Popp, popp, popp. Man sieht nur noch gelbe Streifen. Tom Kummer lässt es auch in seinem neuen Job als Paddletennis-Trainer im Jonathan Club at the Beach in Malibu richtig poppen, er macht Tempo. Er will das Letzte aus seinem Gegenüber herausholen, egal wer sich da abrackert. Heute ist es Bruce Willis, der alles geben muss. Die Sonne steht schon tief über den unwirklich hohen Palmen des Promi-Clubs in Malibu. Gegen Abend bläht sie sich immer noch einmal auf, taucht die Welt in Technicolor und versinkt im Pazifik. Der ganze Himmel ist orange. Hier ist aber auch alles larger than life, denkt der gejetlagte Europäer. Das kann doch nicht wahr sein.</em></ol>
<ol><em> Der Actionheld hat aufgegeben, Bruce Willis wedelt mit dem triefenden Stirnband: „Lass uns besser noch zusammen einen Drink nehmen Tomás.“ Willis und Kummer kommen hoch auf die Terrasse und setzen sich zu mir. Die letzten Sonnenstrahlen leuchten die Szene perfekt aus. „Das ist Bruce, das ist Oliver, ein Freund aus Deutschland“, stellt Tomás uns vor. „Nice to meet you, Bruce.“ Da ist man 13 Stunden nach Los Angeles geflogen, um etwas über den wahren Tom Kummer zu erfahren, über das Leben unseres Schweizers in Hollywood, über den Bad Guy of German Journalism, der mit seinen gefälschten Promi-Interviews und Reportagen die heile deutsche Medienwelt in eine Identitätskrise gestürzt hat, und schon ist man Teil der Lüge. Für die Mitglieder des Clubs heißt Tom Tomás, kommt nicht aus Bern, sondern aus Brasilien und war immer Tennisspieler. Meine erste Frage, die mir während der Zwischenlandung in Zürich einfiel und klug erschien, muss ich erst mal stecken lassen: Sind alle Schweizer Lügner? Stattdessen gibt es Weibergeschichten von Bruce Willis.“</em></ol>
<ol><em><br />
</em></ol>
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